Günter   Uecker

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„Wo die Sprache versagt, beginnt das Bild.“

Günther Uecker wurde 1930 in Wendorf, Mecklenburg, geboren und studierte unter anderem an der Kunstakademie in Wismar, in Berlin-Weißensee und in Düsseldorf bei Otto Pankok.

Uecker betreibt Materialminimalismus. Bekannt wurde er für seine Arbeiten mit Stahlnägeln. Mit diesen überzieht der Künstler seit 1957 Bretter und ganze Einrichtungsgegenstände. Die fertigen Werke wirken als ob ein Windstoß darüber gefahren ist und mal geometrische Muster hervorbrachte, mal ein Chaos hinterließ. Es sind Stimmungswerke, die die ganze Bandbreite menschlichen Empfindens spiegeln - von meditativ friedlich bis chaotisch aggressiv.

Neben Nagelreliefs auf Büttenpapier und genagelten Objekten beinhaltet Ueckers Werk auch Lichtinstallationen, kinetischen Objekten, Aquarelle und Grafiken.

Ausgehend von seinen Erfahrungen aus dem zweiten Weltkrieg und dem Wunsch, nach einem Neuanfang in der Kunst, ließ sich Uecker von Vorstellungen der Künstlergruppe ZERO um Otto Piene und Heinz Mack inspirieren und war der Gruppe lange verbunden.

Seit über fünfzig Jahren gehört Uecker zu den führenden Künstlern der europäischen Avantgarde. 1964 nahm er das erste Mal an der Dokumenta in Kassel teil. Ein paar Jahre später repräsentierte er Deutschland auf der Biennale in Venedig. 1983 erhielt er den Kunstpreis „Kaiserring“ der Stadt Goslar, einem der wichtigsten Preise der zeitgenössischen Kunst. 1999 bat man ihn den Andachtsraum im Reichstag zu gestalten.

Die Werke von Günther Uecker sind heute international gefragt.

Der Künstler lebt und arbeitet in Düsseldorf und St. Gallen.

 
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